Das Thema lautete: „Pet-Flaschen – Flop oder Top?“

Nach 5 Jahren nahmen wieder 2 Jungforscherinnen unserer Schule am Jugend-Forscht-Wettbewerb teil. Besonders toll ist, dass sie im Fachgebiet Chemie eine Forschungsarbeit abgeliefert haben.

Betreut wurden die beiden von Frau Habich und Herrn Kabelitz von der Phänomenta Bremerhaven, weil erst in diesem Jahr an unserer Schule wieder eine Forschergruppe aufgebaut wird, die Herr Plump leitet.Nach wochenlanger Recherche, vielen Stunden im Schullabor, aber auch 2 Tage in einem professionellen Analyselabor, stundenlangem Auswerten der Ergebnisse und dem Schreiben einer 15 seitigen wissenschaftlichen Arbeit, war die erste Hürde genommen.

unsere Präsentationder Landeswettbewerb

Danach folgte die Vorbereitung auf den Wettbewerb: Erstellen einer anspruchsvollen Präsentation und Üben für das Gespräch mit den Juroren.

Logo jugend forscht

Wer mehr über Jugend forscht wissen möchte, kann viele Informationen unter

www.jufo-bremen.de oder www.jugend-forscht.de finden. Natürlich könnt ihr auch Herrn Habich fragen, der als Regionalleiter Jugend forscht Bremerhaven sicherlich alle Fragen beantworten kann.

Jetzt sollen aber Stella und Neele ihre Erfahrungen beschreiben:

Wir (Neele Buschmann und Stella Teschner, 10.Klasse) haben uns mit dem Thema „PET-Flaschen – Flop oder Top?“ beschäftigt. In diesem Projekt haben wir die PET-Flaschen genauer unter die Lupe genommen. 

Durch unsere Forschungszeit haben uns verschiedene Fragestellungen begleitet, z.B. ob eine Antimonverbindung in dem Mineralwasser vorhanden ist oder wie die Kohlensäure durch das PET (Polyethylenterephtalat) diffundieren kann. Für die Untersuchungen von Antimonverbindungen in dem Mineralwasser durften wir in dem TeLa-Labor (Technische Lebensmittel- und Umweltanalytik GmbH Bremerhaven) arbeiten. Dort wurden uns zwei Arbeitstage kostenlos zur Verfügung gestellt. 

Die restliche Zeit verbrachten wir im Labor der Schule oder Neele und ich arbeiteten  zuhause, denn die vielen Untersuchungen und Ergebnisse mussten ja ausgewertet werden.

Mit diesem Projekt haben wir am 15. + 16.02.17 am Regionalwettbewerb in Bremerhaven teilgenommen, wo wir erfolgreich den 1. Platz belegen konnten (dotiert mit € 75) und zusätzlich einen Sonderpreis (€ 75) erhielten. Dieses bedeutete, dass es für uns weiter zum Landeswettbewerb nach Bremen ging, welcher am 23. + 24.03.17 stattfand. Leider konnten wir uns dort mit unserem Projekt nicht erfolgreich gegen die Konkurrenz durchsetzen, denn alle waren mehrere Jahre älter und gehörten zu Leistungskursen Chemie in der Oberstufe.  Mit leeren Händen sind wir dennoch nicht nach Hause gekommen. Zum einen haben wir zwei Sonderpreise verliehen bekommen (eine Forschungsreise mit dem AWI und einen Tag in einem Klettergarten) und zum anderen ist alleine die Erfahrung, die man während der ganzen Forschungszeit gewonnen hat, Preis genug.

Wir beide können nur allen, die Lust am Forschen und Experimentieren haben, empfehlen bei Jugend forscht teilzunehmen, denn alle Dinge, die man dort lernt, kann man auch praktisch auf das spätere Leben anwenden. Toll ist auch, dass man mit vielen netten Menschen neue Kontakte knüpfen kann.

Liebe Grüße Neele und Stella